Das SummerSeminar wird vom Office de l'Ombudsman fir Kanner a Jugendlecher in Partnerschaft und mit Unterstützung der Arbeitnehmerkammer und in Partnerschaft mit den nationalen Überwachungsstellen der CCDH (Commission consultative des droits de l‘Homme), des Ombudsmanns und des CELPL (Externer Kontrolleur der freiheitsentziehenden Orte) organisiert und des CETs (Centre pour l’Égalité de Traitement).
Ziel: Schaffung eines Raums für Begegnung, (Weiter-)Bildung und Austausch zwischen Akteuren, Fachleuten und Entscheidungsträgern, die von Kinderrechtsfragen betroffen sind (insbesondere auch Akteure aus dem Sozial- und Bildungsbereich sowie aus der Zivilgesellschaft und den Rechtsberufen), um sich eine Woche lang auszutauschen, zu informieren, zu bilden, zu identifizieren, zu beraten, zu mobilisieren, zu entwickeln, zu hinterfragen, zu vernetzen, sich aktuellen und zukünftigen Herausforderungen zu öffnen... und sich Zeit für gemeinsame Überlegungen zu geben/zu gönnen.
Zielgruppe: Das SummerSeminar richtet sich an institutionelle Akteure und die Zivilgesellschaft, an Fachleute und Entscheidungsträger, insbesondere aus dem sozialen, erzieherischen und sozialrechtlichen Bereich, an Angehörige der Rechtsberufe (Rechtsanwälte, Richter, Juristen, Mediatoren), sowie an Studierende und angehende Fachkräfte und interessierte Kinder und Jugendliche.
ReferentInnen: Jeder Halbtag des SummerSeminars wird von interdisziplinären ReferentInnen, die sich im Bereich der Kinderrechte engagieren (Forschung, Lehre, politische Aktionen, pädagogische und soziale Initiativen, etc.) bzw. von OKAJU-MitarbeiterInnen gestaltet.
Verkehrssprachen während des Seminars: Präsentationen und Redebeiträge in den üblichen Landessprachen, keine Dolmetscher.
à partir de 14h00 :
PARTIE A – Situation des droits de l’enfant au Luxembourg
Un premier temps dédié à l’état des lieux des droits de l’enfant au Luxembourg, croisant perspectives institutionnelles et engagement des jeunes. Entre bilan des politiques publiques, enjeux actuels et recommandations, cette séquence mettra en lumière les avancées réalisées, les défis persistants et les leviers d’action pour renforcer l’effectivité des droits de l’enfant.
à partir de 16h30 :
PARTIE B – Introduction à l’infantisme et aux violences éducatives ordinaires
Un second temps sera consacré à la découverte et à la compréhension de l’infantisme, une forme de discrimination fondée sur l’âge qui est encore peu connue et thématisée au Luxembourg. Introduite par la Dr Laelia Benoit, pédopsychiatre et chercheuse, cette séquence se poursuivra par une projection suivie d’un échange avec le public. Elle permettra de poser les bases de la réflexion sur les relations entre enfants et adultes et d’introduire les thématiques qui seront approfondies lors de la journée du 17 juillet.
Kinderschutz
Ein Thementag, der dem Kinderschutz gewidmet ist, mit theoretischen Beiträgen, beruflichen Praktiken und internationalen Perspektiven zur Stärkung der Schutzsysteme im Programm. Insbesondere werden vielversprechende Modelle aus dem Vereinigten Königreich vorgestellt, die innovative Ansätze beleuchten, die sich sowohl auf das Lebensumfeld der Kinder als auch auf die konkrete Planung ihrer Sicherheit konzentrieren. Ziel ist es, Schlüsselressourcen zum Verständnis bereitzustellen, um Praktiken weiterzuentwickeln und bestehende Maßnahmen zu stärken.
bis 12:15 Uhr:
TEIL A – Kinderschutz: Rahmenbedingungen, Praktiken und Herausforderungen
Ein Vormittag, der den Grundlagen und Entwicklungen des Kinderschutzes gewidmet ist und sich mit konzeptionellen Rahmenbedingungen, beruflichen Praktiken und aktuellen Herausforderungen im Bereich der Prävention und des Schutzes befasst. Bereichert durch Beiträge der OKAJU, begrüßt dieser Abschnitt insbesondere Prof. Carlene Firmin (Universität Durham), Spezialistin für contextual safeguarding, und Prof. David Shemmings (Universität Kent), Experte für safety plans. Ihre Beiträge werden es ermöglichen, nationale und internationale Perspektiven zu verbinden, um die Praktiken zu beleuchten und die Schutzmaßnahmen zu stärken.
bis 16:30 Uhr:
TEIL B – Umsetzung und Weiterentwicklung der Schutzsysteme
Ein Nachmittag, der sich der Theorie und Praxis von Kinderschutzkonzepten mit Prof. Dr. Mechthild Wolff (Hochschule Landshut) widmet, gefolgt von einem Einblick in die Entwicklungen der Reform des Jugendschutzes und der Kinder- und Jugendhilfe sowie einer europäischen Perspektive des Europarats. Ziel ist es, die Praktiken zu konsolidieren, die Meldemechanismen zu verbessern und die Systeme so nah wie möglich an den Bedürfnissen der Kinder weiterzuentwickeln.
Adultismus und alltägliche erzieherische Gewalt
Ein Thementag, der den Beziehungen zwischen Kindern und Erwachsenen, erzieherischen Einstellungen und Haltungen sowie den von Generation zu Generation weitergegebenen Wertesystemen und deren Auswirkungen auf den Alltag von Kindern und Jugendlichen gewidmet ist. Dabei werden unter anderem die Begriffe Adultismus (Altersdiskriminierung von Kindern) und alltägliche erzieherische Gewalt thematisiert und vertieft. Zudem werden Wege aufgezeigt, wie überkommene Beziehungs- und Erziehungsmuster hinterfragt und Praktiken gefördert werden können, die die Rechte und die Würde von Kindern stärker respektieren.
bis 12:00 Uhr:
TEIL A – Beziehungen zwischen Erwachsenen und Kindern neu überdenken
Ein Vormittag, der der Untersuchung der Konzepte von Adultismus aus verschiedenen Blickwinkeln gewidmet ist. Die Beiträge von Anne-Catherine Rasson, Dozentin und Postdoktorandin an der UCLouvain Saint-Louis Brüssel, über Machtverhältnisse zwischen Erwachsenen und Kindern, sowie von Éric Delemar, Kinderbeauftragter (Défenseur des enfants) in Frankreich, bieten sich ergänzende Perspektiven, um die wirkenden Mechanismen besser zu verstehen.
bis 17:15 Uhr:
TEIL B – Wege zu respektvollen und gewaltfreien Erziehungspraktiken (gefolgt von einem Abschlussumtrunk)
Ein Nachmittag, der den Handlungsansätzen gewidmet ist: Neben Überlegungen zur Gleichwürdigkeit, eingeführt von David Dutarte, Leiter von FamilyLab Frankreich, erwarten Sie partizipative Workshops sowie eine Zusammenführung von Erkenntnissen und Empfehlungen. Ziel ist es, respektvollere Erziehungspraktiken zwischen Erwachsenen und Kindern ins Leben zu rufen, konkrete Entwicklungspfade zu identifizieren und eine Kultur zu stärken, die auf den Rechten und der Würde von Kindern und Jugendlichen basiert.
Das SummerSeminar findet vom 16. bis 18. Juli 2025 im Schulungsraum des Luxembourg Lifelong Learning Centre, Chambre des Salariés in Luxemburg-Bonnevoie, 2-4 rue Pierre Hentges, L-1726 Luxemburg, statt. Die Teilnehmer werden ab 8:30 Uhr empfangen. Am Vor- und Nachmittag ist eine Kaffeepause von jeweils 20 Minuten vorgesehen. Getränke stehen zur Verfügung.
Die Mittagessen am 16., 17. und 18. Juli 2025 sind von den Teilnehmern selbst zu bezahlen. Es besteht die Möglichkeit, in der Brasserie der Chambre des Salariés zu essen, wobei ein Tagesgericht und eine vegetarische Alternative angeboten werden (Vorspeise, Hauptgericht und Getränk für 10€). Interessierte Teilnehmer müssen das Mittagessen bei der Anmeldung zum Seminar reservieren.
Melden Sie sich über diesen Link für eine oder mehrere der sechs thematischen Halbtage sowie für die Workshops an. Die Teilnehmer*innen erhalten auf Wunsch eine Teilnahmebescheinigung (bei Präsenz- oder Online-Teilnahme).
Die Teilnahme am SummerSeminar OKAJU 2025 kann vom Ministerium für Bildung, Kinder und Jugend (MENJE) sowie vom Nationalen Institut für öffentliche Verwaltung (INAP) als Fortbildung anerkannt werden.
Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl für die sechs Halbtage in der Chambre des Salariés auf jeweils 60 Personen begrenzt ist – nach dem Prinzip „first come, first served“. Eine E-Mail mit dem Link zum Webinar wird an die Personen gesendet, die online an der Schulung teilnehmen möchten.
Weitere Informationen und Kontakt
Ombudsmann fir Kanner a Jugendlecher
Mënscherechtshaus - 65, route d'Arlon, L-1140 Luxemburg
Tel.: (+352) 28 37 36 35, Email: contact@okaju.lu
www.summerseminar.lu
Chambre des Salariés Luxembourg
2-4 rue Pierre Hentges
L-1726 Luxembourg
3 Vel’oh-Stationen befinden sich in der Nähe des LLLC:
№ 4 Rocade
№ 37 Gaulois
№ 2 Hauptbahnhof 2
3 kostenpflichtige Parkplätze befinden sich in der Nähe des LLLC:
Parkplatz Rocade
Parkplatz Nobilis
Parkplatz Neipperg